"Es konnte alle treffen" – Ausstellung über Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“-Verbrechen in Konstanz
27. Januar bis 31. März
|ZfP Reichenau, Haus 1, Festsaal
Die Ausstellung der Initiative Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz zeigt, warum die Menschen zwangssterilisiert bzw. ermordet wurden und wie leicht man auch in Konstanz in diese Mühlen geraten konnte.


Zeit und Ort
27. Januar bis 31. März
ZfP Reichenau, Haus 1, Festsaal, Feursteinstraße 55, 78479 Reichenau, Deutschland
Über die Veranstaltung
Weit über 300 Konstanzerinnen und Konstanzer wurden zwischen 1934 und 1945 Opfer von Zwangssterilisationen und „Euthanasie“-Morden.
Weil sie die Fürsorgekassen belasteten, nicht den vermeintlich nötigen Bildungsstand aufwiesen, weil sie krank waren oder von der im Nationalsozialismusvgeltenden sozialen oder ideologischen Norm abwichen. Es konnte alle treffen in einem System, das den Wert eines Menschen
anhand seiner volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und seiner „erbbiologischen Qualität“ bemaß.
Die Ausstellung der Initiative Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz zeigt, warum die Menschen zwangssterilisiert bzw. ermordet wurden und wie leicht man auch in Konstanz in diese Mühlen geraten konnte. Sie wird anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am Montag, 27. Januar, im ZfP Reichenau eröffnet.
13:30 Uhr: Gedenkakt am Mahnmal vor Haus 20
14:00 Uhr: Vortrag der Konstanzer Politikwissenschaftlerin Sabine Bade im Festsaal in Haus 1: Opfer von „Euthanasie“-Verbrechen und Zwangssterilisierungen aus Konstanz